Klassik Kart-Club Deutschland

im KCD 90

2020

Rennbericht der Historiker in Liedolsheim am 23.August 2020

Nach zehn Monaten coronabedingter Pause fand am vorletzten Augustwochenende in Liedolsheim wieder ein Wertungslauf der Klassik Kart Fahrer statt.
Dankenswerterweise spannte der TCLiedolsheim einen guten Rahmen mit dem SAKC Rennwochenende, und so konnten endlich wieder Pistenkilometer bei einem offiziellen Event gefahren werden.
Die Sieger wurden in zwei Wertungsläufen im Gleichmäßigkeitsformat nebst den zugehörigen Trainingsläufen ermittelt.
Dominiert wurde das Wochenende von den schnellen Thomässen. Es siegte in der Gesamtwertung Thomas Kracht auf Mach 1 vor Vorjahresmeister und KCD 90 Kassenmanager Thomas Reim mit seinem neu eingesetzten Swiss Hutless. Der dritte schnelle Thomas, nämlich Thomas Franz, der wie die beiden anderen Thomasse auch über eine illustre Vergangenheit im Kartsport verfügt, wurde ausfallbedingt Vierter, den dritten Platz erbte so Andreas Kohler. Thomas Franz fuhr wie Thomas Kracht auch mit einem Mach1 aus dem Hemkemeyer Stall. Andreas Kohler bewegte ein Swiss Hutless Kart.
Fünfter wurde Valentijn Minderhoud auf Kali, Gerhard Raab, Mach1, Jürgen Hessenauer, Mach1, Gerald Sittig, Dino und Bessel Minderhoud Kali folgten.
Ansonsten war die Veranstaltung geprägt von vielen technischen Gebrechen und mehr oder weniger intensiven "Zwischenfällen".
Pechvogel Valentijn Minderhoud, dem in der Auslaufrunde des ersten Laufs sein TM Motor einging, erwischte es im sonntäglichen Warmup nach einem Bremsdefekt noch heftiger. Im Gegensatz zu Maverik Vinales, der in Spielberg noch von seinem Motorrad abspringen konnte, schlug Valentijn in den Reifenstapeln ein und verletzte sich am Bein. Die Streckenposten und das rote Kreuz reagierten super professionell und am Nachmittag konnte er aus dem Krankenhaus wieder ins Fahrerlager humpeln. An dieser Stelle gute Genesung.
Ein besonderes Lob gebührt Josh Hessenauer und besonders seinem unermüdlichen Schrauber Roland, der eigentlich das ganze Wochenende den Schraubenschlüssel nicht aus der Hand legte und jetzt ein Kartfahrwerk mit zusammengebundenen Händen und verbundenen Augen einbauen kann.
Auch Gerhard Raab und Gerald Sittig hatten sich das Wochenende eher als Fahr-, denn als Schraub-wochenende vorgestellt.
Was sonst noch geschah. Endlich mal wieder fahren und Gleichgesinnte treffen. Danke an den SAKC und den TC Liedolsheim ,die die Veranstaltung professionell über die Bühne gebracht haben.
Das Wetter hat auch mitgespielt, außer Regen in der Nacht auf Samstag gab es perfekte Bedingungen.
Lied 1

Lied 2 


KKCD—Ko-08-2020

 

Die Klassik Karter schleifen Ihre Geräte

Gespannt fieberten die Fahrer des KKCD dem Saisonstart entgegen. Leider wurden wir dabei jäh von dem uns allen wohlbekannten Corona Virus eingebremst. Dabei hatten wir uns so auf den Auftakt in Kerpen gefreut, aber das war eben nix in diesem Jahr. Auch unsere Veranstaltung zum Klassik Kart Pokal in Oppenrod im Juni ist erstmal abgesagt. Das wäre sicher eine große Sause geworden, ist der Kartsport in Deutschland unlängst 60 Jahre alt geworden. Fullstop kann man sagen, aber klar die Gesundheit geht vor und es gibt sicherlich Gruppen, die noch viel stärker betroffen sind.
Was machen also die Klassik Kart Enthusiasten in diesen Zeiten?
Sie bringen sich in der Hausarbeit ein und bringen Haus und Hof in Ordnung oder räumen ihre Garagen auf.
Moment mal, geht’s noch?
Na ja, klar machen das einige von uns, aber die meisten schrauben an ihren kleinbereiften Rennfahrzeugen.
Da werden die Motoren wieder auf Stand gebracht, Rahmen neu lackiert, Bremsen neu belegt und die Zylinder gehont. Der gesamte Fuhrpark wird gesupert, und auch die Transporter und Hänger erfahren eine Frischzellenkur. Und manch einer wagt sich auch an ein lange aufgeschobenes Restaurationsprojekt. Denn bereit sein ist alles. Es wird sicherlich erst langsam wieder losgehen und Veranstaltungen, wie wir sie bisher gewöhnt waren, sicherlich noch länger auf der Warteliste stehen. Aber wir hoffen natürlich, und dies auch im Sinne aller Kartsportler und auch der Bahnbetreiber dass es wieder losgeht. Wir können uns sicher adäquat schützen und fahren eh mit Schutzkleidung und Gesichtsmaske. Deshalb hoffen wir baldmöglichst zumindest wieder auf die Kartbahn gehen zu können.
Anstatt Rennbildern gibt es diesmal ein Restofoto.

Andreas Kart renjpg
Leute bleibt gesund, passt auf Euch auf und schaut nach vorn.

 

Saisonstart der historischen Kartsportler beim Frühjahrscup in Kerpen

Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Nun war der Abschluss beim Trips Memorials Ende Oktober des letzten Jahres sehr erfolgreich mit fast 50 Startern und zwei Startgruppen bei den Klassikern.
Da macht es Sinn auch den Saisonauftakt wieder ins Mekka des deutschen Kartsports, nämlich nach Kerpen zu legen.
Und heuer können die Klassik Kart Enthusiasten ihre Schätzchen schon im März wieder auslüften.
Der Frühjahrscup findet am kommenden Sonntag, dem 15. März statt, Einschreibung und Training ab Samstag, bitte dazu die Details und Updates auf der Kerpener Homepage beachten.
Zwar zählt der Lauf nicht zur KKCD Meisterschaft, aber wir hoffen auf reichlich unter Kartentzug leidende Mitstreiter, die des winterlichen Schraubens überdrüssig endlich mal wieder auf den Pinsel stehen und wieder Meter machen möchten.
Der erste Meisterschaftslauf findet dann am ersten Juni Wochenende im fränkischen Gerolzhofen statt, also auch für Schrauber mit Meisterschaftsambitionen noch genug Zeit die Eisen zu schmieden.
Wir hoffen natürlich, dass aufgrund der aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Corona Virus alles wie geplant ablaufen kann.
Hierzu bitte die aktuellen Informationen speziell des Kerpener Clubs beobachten.
Das Wetter, na was soll ich sagen, wir betreiben Motorsport im Freien, auch hier gilt die Schneelage in NRW im Auge behalten.
Also es ist angerichtet und wir hoffen auf einen guten Saisonstart.
Es gilt noch immer das Motto der Klassiker, gepflegtes Fahren unter Freunden im Zentimeterabstand über die Piste, Kameradschaft und klingende Motoren.
Weitere Infos gibt es entweder im Facebook unter Klassik Karts oder auch auf der gleichnamigen Homepage.

Saisonstart 

KKCD Ko-03-20

 

Der Klassik Kart Club Deutschland auf der 28. Kartmesse IKA vertreten

Wie in den vergangenen Jahren sind die Freunde historischen Kartsports auch auf der größten Kartmesse der Welt vertreten.
Der Klassik Kart Club Deutschland hat einen nochmals vergrößerten Stand und präsentiert dort Boliden aus verschiedenen Zeitepochen und als Schmankerl wieder eine Galerie von historischen Kartmotoren.
Man darf wieder auf einige Spezialitäten gefasst sein.
Inmitten der modernen Maschinen wird so noch einmal gezeigt wie die Anfänge dieser faszinierenden Sportart waren und wie sich die Technik in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat.
Der Stand der Klassik-Karter ist natürlich auch eine Anlaufstelle wo man trefflich über unser liebstes Hobby diskutieren und sich informieren kann.
Wer sich die klassischen Zweitaktikonen das ganze Jahr über anschauen möchte kann sich einen der begehrten Kalender sichern, die es für 10 Euro gibt.
Am Messestand gibt es die Möglichkeit einmal eine Zeitreise zu machen und die historischen Karts sowohl in Bild und Ton, als auch in Natur zu bewundern und natürlich freuen sich die KKCD ler auf viele nette Gespräche und Anfragen von Interessierten.
Auch Fragen zur Ersatzteilbeschaffung, Wiederaufbau, Restauration oder Startmöglichkeiten mit den historischen Rennern werden beantwortet.

Messebild 1 

KKCD—Ko-01-2020